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Risikolebensversicherung - FAQ
Ist der Abschluss einer Risiko Lebensversicherung ohne Vertreter sicher?
Gerade in der heutigen Zeit, wo der Markt für Versicherungsprodukte
immer komplexer und unübersichtlicher wird, trauen viele Menschen den
Versicherungsvertretern nicht mehr über den Weg. Zu oft wurde bekannt,
und viele Menschen haben das auch schon am eigenen Laibe erfahren
müssen, dass Versicherungsvertreter stets nur ihre Produkte
"schönreden", jedoch keinen wirklichen Bezug zu den Bedürfnissen des
Kunden finden. Genau aus diesem Grund sind die klassischen
Versicherungsvertreter auch eine aussterbende Berufsgruppe.
Immer
mehr Menschen entscheiden sich in der heutigen Zeit, einen so genannten
Internet Preisvergleich für Versicherungen zu nutzen - zum Beispiel zum
Thema Risiko Lebensversicherung. Durch einen solchen Preisvergleich
erfährt man als Kunde schnell und ohne viel Arbeit, welche Gesellschaft
einem den für seine Situation besten Tarif anbieten kann.
Es stellt
sich jedoch die Frage: Ist der Abschluss einer Risiko
Lebensversicherung ohne Vertreter sicher? Kann man beim Abschluss etwas
falsch machen? Und, hätte ein Vertreter den Fehler verhindern können?
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Nun,
zunächst einmal muss man sagen, dass der Markt für den Direktabschluss
von Risikolebensversicherungen über das Internet in den letzten Jahren
kontinuierlich gewachsen ist und auch die Unternehmen ihre gesamten
Annahmeabläufe heute zum Großteil auf dieses System abgestimmt haben.
Der Kunde wird beim Abschluss des Vertrages eigentlich nach allen
wichtigen Punkten gefragt, sodass es faktisch eigentlich nicht
vorkommen kann, dass man grobe Fehler bei der Antragstellung selber
macht. Ein Bereich, bei dem die Vergangenheit jedoch gezeigt hat, dass
hier immer wieder Fehler entstehen, ist der Bereich der
Gesundheitsfragen. Hier werden von den Kunden, sofern sie diese selber
ausfüllen, gerne Dinge vergessen oder es wird schon im Vorwege
selektiert - getreu dem Motto "das ist nicht so wichtig, das brauche
ich nicht anzugeben". Genau das ist jedoch der Fehler, denn wenn man
etwas nicht angibt und die Versicherung kriegt das dann heraus (und im
Leistungsfall wird grundsätzlich geprüft), kann es durchaus sein, dass
die Versicherung von der Leistungspflicht befreit ist.
Die
Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass auch Vertreter bei der
Beantwortung der Gesundheitsfragen nicht wirklich helfen können, da man
als Kunde eher geneigt ist, dem Vertreter nicht alles zu erzählen -
gerade Dinge, die den eigenen Gesundheitszustand betreffen, sind ja
sehr privat. Eine gute Möglichkeit, dieses Problem zu umschiffen ist
es, die Gesundheitsfragen nicht in Eigenregie und auch nicht mit einem
Vertreter zusammen auszufüllen, sondern seinen Hausarzt für eben diese
Aufgabe zu verpflichten. Wer wüsste schließlich besser über die eigene,
gesundheitliche Situation bescheid, als der Hausarzt? Auf diese Weise
kann man sehr effektiv sicherstellen, dass auch wirklich kein Detail
vergessen wird.